» Krautige Pflanzen

Wirbeldost, Clinopodium vulgara (Dost)
Zur Familie der Doste gehören viele Gewürzpflanzen wie z.B. Oregano und Majoran.

Huflattich, Tussilago farfara (Korbblütengewächs)

Kohl-Kratzdistel, Cirsium aleráceum (Korbblütengewächs)
als Salat essbar
 
Acker-Kratzdistel, Cirsium arvénse (Korbblütengewächs)
verbreitet sich mit Flugsamen, häufig

Kanadisches Berufskraut, Conzyza canadense (Korbblütengewächs)
Neuophyt mit Weizen aus Kanada eingeschleppt

Weiße Wucherblume, Marguerite, Chrysánthenum leucánthemum, (Korbblütengewächs)

Gemeine Wegwarte, Wilde Zichorie (Korbblütengewächs)
Aus der Wurzel wird seit dem 17. Jhdt. Zichorie hergestellt (Ersatzkaffee)

Efeu-Gundermann, Gundelrebe, Glechóma hederáceae (Lippenblütengewächs)
In dem Namen Gundermann steckt wahrscheinlich der Name der wunderheilenden Walküre Gunir (alhd. Gundja ). Die Pflanze enthält Gerbstoffe und einen Bitterstoff und wurde als Wundheilmittel gebraucht. Sie kann auch als Suppenwürze verwendet werden.

Große Brennessel, Urtica dióica (Nesselgewächs)
In den Brennhaaren befindet sich das Nesselgift und Histamin. Es ruft auf der Haut Nesselquaddeln hervor. Der Giftstoff wird durch Kochen zerstört – Brennesselspinat. Die Pflanze ist die Futterpflanze für die Raupen des Kleinen Fuchses.

Flatterbinse, Juncus effusus (Binsengewächs)
Die Binsen wurden schon seit der Römerzeit zum Festbinden verwendet, weil die Stängel glatt und fest sind.

Wiesenglockenblume, Campánula pátula (Glockenblumengewächs)

Ährige Teufelskralle, Phytemma spicatum (Glockenblumengewächs)

Echte Sternmiere, Stellária holóstea (Nelkengewächs)

Rote Nachtnelke, Rote Lichtnelke, Melándrium rúbrum (Nelkengewächs)
Sie blüht am Tag, im Gegensatz zu den übrigen Vertretern ihrer Gattung und wird von Schmetterlingen und Hummeln bestäubt.

Wald-Ehrenpreis, Verónica officinalis (Braunwurzgewächs)
Der Ehrenpreis ist eine alte Heilpflanze und enthält Aucubin, ein Glycosid, das für Insekten giftig ist. Es wurde daher gegen Läuse angewendet.

Geflügelte Braunwurz, Scrophulária aláta (Braunwurzgewächs)
Die Braunwurz ist eine alte Heilpflanze, die Saponine, Flavone und Digitalis-Glycoside enthält.

Gemeine Weißwurz, Salomonssiegel, Polygonatum officinale (Liliengewächs)
Sie enthält wie das Maiglöckchen Digitalisglycoside und sie ist die Springwurz der Märchen und Sagen. Mit ihr kann man verschlossene Türen öffnen, gläserne Berge besteigen und Quellen springen lassen.

Busch-Windröschen, Anemóne nemorósa (Hahnenfußgewächs)
enthält das giftige Anemonin und ein Protoanemonin

Gemeines Hexenkraut, Circeae lutetiana (Nachtkerzengewächs)
Die Früchte des Hexenkrautes heften sich mit Hakenhaaren an Vorübergehendes an. Der lateinische Name bezieht sich auf die Zauberin Circe.

Kleinblütiges Weidenröschen, Epilóbium parviflórum (Nachtkerzengewächs)

Gefleckte Taubnessel, Lámium maculátum (Lippenblütengewächs)
Die Blüten werden vorwiegend von langrüsseligen Hummeln und Schmetterlingen bestäubt, die Samen durch Ameisen verbreitet.

Wald-Vergissmeinnicht, Myosótis silvática (Borretschgewächs)
Das Vergissmeinnicht kann die Blütenfarbe von blau auf rosa wechseln. Das hängt mit dem Säuregrad der Blütenblattzellen zusammen.

Gemeiner Beinwell, Symphytum officinale (Borretschgewächs)
Er enthält Alkaloide und Gerbstoffe und wurde im Mittelalter als Heilmittel bei Beinbrüchen eingesetzt.

Kleines Springkraut, Impátiens parviflóra (Balsaminengewächs)
giftig, besitzt einen Schleudermechanismus der Frucht – bei Berührung trennen sich die Fruchtblätter und rollen sich ein, dabei werden die reifen Samen ausgeschleudert, weil die zentrale Gewebesäule unter hoher Spannung steht. Im Volksmund heißt es „Blümchen Rühr mich nicht an“.