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Hunde brauchen einen sicheren Platz an der Seite des Menschen, denn er ist Freund und Gefährte über viele Jahre.

Will man sich einen Hund halten, so muss er in das alltägliche Familienleben integriert werden. Durch die jahrtausendelange Bindung zum Menschen ist dies der Mittelpunkt seines Lebens. Hunde brauchen mindestens dreimal täglich ihrem Alter und Rasse entsprechend Auslauf und Beschäftigung und erreichen je nach Rasse ein Alter von 10-18 Jahren.

Grundbedürfnisse des Hundes

  • Leben im sozialen Verband
  • Laufen, spielen, toben und Ausleben der angeborenen Anlagen

Wenn Sie beabsichtigen, einen Hund bei sich aufzunehmen, so sind folgende Voraussetzungen grundsätzlich:

  • Ein Hund braucht eine stabile Lebenssituation, die es erlaubt ihn so wenig wie möglich alleine zu lassen.
  • Ausreichend Beschäftigung mit dem Hund muss in den Alltag integrierbar sein.
  • Ein Hund braucht täglich Auslauf, er will sich austoben und mit anderen Hunden spielen dürfen.
  • Als Hundehalter muss man in der Lage sein, das Tierschutzgesetz und die Hundehalteverordnung in vollem Umfang zu erfüllen.

Verhalten

Schon vor der Anschaffung ist es ratsam, sich mit dem Verhalten des Hundes auseinander zu setzen. Ansonsten kann es passieren, dass Hunde völlig missverstanden werden. So wird aus purer Unwissenheit manchmal ein völlig normales Hundeverhalten als Problemverhalten dargestellt.

Jeder Hundehalter sollte gut über seinen Hund und deren Körpersprache Bescheid wissen, und sich rechtzeitig mit gewaltfreier Hundeerziehung beschäftigen. Zahlreiche gute Fachliteratur zu diesem Thema ist im Handel erhältlich.

Ihr Hund wird es Ihnen danken.


Ernährung

Dem Alter und den Ernährungsbedürfnissen des Hundes entsprechend wird meist im Handel erhältliche Vollnahrung gefüttert. Hier ist neben Qualität und Verträglichkeit auf geschmackliche Vorlieben zu achten.

  • Welpen werden 4 x täglich mit entsprechendem Welpenfutter ernährt.
  • Junghunde erhalten 3 x täglich auf sie abgestimmtes Futter und
  • erwachsene Hunde bekommen 1 – 2 x täglich ihre Nahrung.
  • Das Futter muss Raumtemperatur haben.
  • Süßigkeiten, Speisereste, splitternde Knochen und Weintrauben sind für den Hund absolut tabu.
  • Frisches Wasser muss immer und in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Gesundheit

Eine hundegerechte Haltung und ausgewogene Ernährung sind die beste Basis für ein gesundes Leben.

Außerdem ist der Hund mehrmals jährlich zu entwurmen und mit entsprechendem Mittel gegen Parasiten zu behandeln. Damit der Hund gegen gefährliche Krankheiten wie Tollwut, Parvovirose, Leptovirose, Staupe, Hepatitis und Zwingerhusten geschützt ist, erhält er jährliche Impfungen. Neben der täglichen Beobachtung sind tierärztliche Kontrollen in regelmäßigen Abständen ratsam.


Fortpflanzung

Die Geschlechtsreife der Hunde kann für alle Beteiligten sehr belastbar werden. Rüden beginnen den Gehorsam zu verweigern und Hündinnen neigen zum Fortlaufen, was natürlich Folgen haben kann. Es empfiehlt sich in jedem Fall den eigenen Hund kastrieren zu lassen.


Daran sollten Sie denken

  • Hunde müssen laut Gesetz gechippt sein
  • Behördliche Meldung und Registrierungspflicht bei einer Tierkennzeichnungsdatenbank
  • Hundehaftpflichtversicherung
  • Sachkundenachweis
  • Gute Hundeschule besuchen